Mit einer Depression sind Sie kein Außenseiter oder „Exot", denn viele Menschen leiden an Depressionen.
Wie Sie in diesem Bericht vom 21.12.2010 unter dem Thema: "Warum die Seele Trauer trägt", - "Wege aus der Lebenskrise" lesen können, ist das Thema Depressionen in Deutschland noch immer ein Tabu.
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Bis zum Jahre 2020, so prophezeit die WHO, werden Depressionen weltweit die zweithäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit sein.
Lesen Sie im Folgenden:
"22 häufig gestellte Fragen zur Depression
beantwortet von Professor Florian Holsboer".
(Klicken Sie zum Lesen auf das nebenstehende Bild)
Mehr über die Person "Professor Florian Holboer" erfahren Sie hier:
Immer mehr Menschen in Deutschland leiden unter Deporessionen in ihren verschiedenen Erscheinungsformen. Betroffene quälen sich die ganze Zeit mit pessimistischen Gedanken, Schuldgefühlen, Zukunftsängsten und den Rückzug in die soziale Einsamkeit. Vor allem aber sind sie krankhaft traurig. Aus dieser Traurigkeit finden viele über Jahre hinweg nicht allein und von selber heraus. Doch Depressionen muss man keineswegs hinnehmen: Mittlerweile gibt es unterschiedliche Behandlungsansätze, die einem die Rückkehr in ein erfülltes, glückliches Leben ermöglichen. Ein Besuch bei Lebensumwege e.V. der Selbsthilfeorganisation bei psychischen Erkrankungen ist ein erster Schritt, um diese Situation zu verändern.
Möchten Sie in der folgenden 2teiligen Filmdokumentation mehr dazu erfahren? Am Beispiel des Erlebens eines Betroffenen werden Erscheinungsform(en), Behandlungsmöglichkeiten und Ergebnisse beispielhaft dargestellt. Sehen Sie mit Klick auf das jeweilige Bild eine Dokumententation, die bei "WissenGesundheit tv" ausgestrahlt wurde.
Depressionen - Gefangen im Dunkel (Teil 1 von 2)
(Klicken Sie zum Start des 1. Teiles auf das Bild)
Möchten Sie wissen, wie sie als Betroffener Gewissheit erlangen können? Welche Schritte Sie in welcher Reihenfolge gehen sollten und wie die Genesungsaussichten sind? Hier erfahren Sie mehr dazu.
Depressionen - Gefangen im Dunkel (Teil 2 von 2)
(Klicken Sie zum Start des 2. Teiles auf das Bild)
Lesen Sie im Folgenden und auf den verschiedenen Seiten unserer Homepageüber:
die ergänzenden und erweiternden Texte zum Krankheitsbild Depressionen, Angst- und Panikattacken. Erfahren Sie genaueres über die Hintergründe, die Erscheinungsformen, Erkennung, und Behandlung. Lesen Sie über die Problematik von psychischen Erkrankungen im Job, testen Sie sich über selbsttests und Fragebögen, damit Sie einer eventuellen Erkrankung mit Hilfe Ihres Haus- und Facharztes schnellstens und bestmöglichst begegnen können. Informieren Sie sich über Genesungs- und Heilungsmöglichkeiten.
Schauen Sie unter "Sie finden uns in:" nach, in welcher Stadt in Ihrer Nähe Lebensumwege e.V. für Sie präsent ist.
Finden Sie unter dem Namen der Stadt die Angaben, wann und wo genau unsere regelmäßigen Vereinstreffen stattfinden.
Kontaktieren Sie uns über unser Kontakformular, per E- Mail: info@lebensumwege-ev.de, rufen Sie uns zu einem unverbindlichen aber vertraulichem Gespräch an, oder kommen Sie uns besuchen.
Sie sind als Betroffener aber auch als Angehöriger
herzlich Willkommen!
Telefonische Kontakte:
0174/ 702 21 21 Hans-Christoph Richter
0174/ 702 04 29 Olaf Lindenlaub
die Rufnummern der einzelnen Niederlassungsleiter finden Sie unter dem Punkt: Sie finden uns in: und dann mit einem weiteren Klick auf einen der genannten Standorte.
Wir helfen Ihnen nicht nur bei den ersten Schritten, wir begleiten Sie auch weiter.
D o c h ...
Was ist eine Depression?
Depressiv (v. lat.: deprimere = „niederdrücken“) bezeichnet umgangssprachlich einen Zustand psychischer Niedergeschlagenheit. ...
Schwankungen der Gefühle sind für jeden Menschen normal. Mal ist die Stimmung gut, mal eher schlecht. Dise Stimmungswechsel machen einen Teil unserer Persönlichkeit aus, sind meist nur von kurzer Dauer und völlig normal.
Bei erkrankten Menschen sind diese Stimmungs- Schwankungen jedoch sehr stark ausgeprägt und beeinträchtigen das seelische Gleichgewicht, sowie die psychische und physische Leistungsfähigkeit der Betroffenen erheblich.
In Verbindung mit verschiedensten psychosozialen Umwelteinflüssen können depressive, oder manische Episoden, sowie Angststörungen ausgelöst werden. Diese Erkrankungen treten nicht auf Grund falscher Lebensweise auf, noch sind sie die Folge einer instabilen oder schwachen Persönlichkeit.
Leider wird viel zu oft nicht erkannt, dass es sich in vielen Fällen nicht mehr nur um „normale“ Stimmungsschwankungen, sondern um eine ernstzunehmende, psychische Krankheit handelt.
Bei Depressionen,Bipolaren- und Angst- Störungen/Erkrankungen handelt es sich um Erkrankungen, nicht um Stimmungsschwankungen, Einbildungen oder Wichtigtuerei.
Depressive Erkrankungen werden durch eine Stoffwechsel- Störung im Gehirn und dadurch bedingte verminderte oder erhöhte Aktivitäten bestimmter Botenstoffe, sogenannter Neurotransmitter wie Serotonin, Noradrenalin oder Dopamin verursacht...
... Nicht aber durch ein Stimmungsproblem!
Typische Symptome von Manie und Depression im Rahmen einer Bipolaren affektiven Störung (manisch-depressiven Erkrankung) sind:
Der Schweizer Psychiater Raymond Battegay schreibt:
„Die Depression wohnt als Möglichkeit jedem Menschen inne."
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass schätzungsweise 15 von 100 Menschen im Laufe ihres Lebens an einer Depression erkranken. Weltweit sind ca. 340 Millionen Menschen von der psychischen Krankheit betroffen.
Auch in Deutschland leidet nahezu jeder dritte Bundesbürger unter einer psychischen Störung, meistens unter einer Depression.
Depressionen treten häufig im mittleren Alter auf
Am häufigsten erkranken Frauen und Männer im Alter zwischen 25 und 45 Jahren an einer Depression. Hier schlägt sich die Krankheit besonders auf das Arbeitsleben nieder: Leidet ein Arbeitnehmer unter einer Depression, so wird er überaus häufig langfristig krankgeschrieben. Gemessen an den Krankheitstagen von Erwerbstätigen steht die Depression bei den Männern an vierter und bei den Frauen an zweiter Stelle. 10% aller Rentenzugänge wegen verminderter Erwerbsfähigkeit entfallen auf die Diagnose Depression.
Frauen leiden häufiger unter einer Depression
Bei Frauen ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie an einer Depression erkranken, doppelt so hoch wie bei Männern. Der Geschlechtsunterschied bleibt bis ins Alter von 65 Jahren bestehen, dann verschwindet er. Experten gehen allerdings davon aus, dass Männer nicht seltener unter den Symptomen einer Depression leiden, sondern dass die Krankheit bei ihnen lediglich seltener diagnostiziert wird. Dies kann daran liegen, dass Frauen offener über ihr Gefühlsleben sprechen und mit ihren Problemen eher einen Arzt aufsuchen.
Die Zahl der diagnostizierten Depressionen steigt
Depressionen sind in vielen Ländern häufiger geworden, so auch in Deutschland. Hier stieg die Erkrankungshäufigkeit unter den Erwerbstätigen bei den Männern um 10% und bei den Frauen um 13%. Bei jungen Leuten um 25 Jahre besteht heute eine drei- bis viermal höhere Wahrscheinlichkeit, an einer Depression zu erkranken, als dies bei deren Großeltern in diesem Alter der Fall war.
Depressionen können behandelt werden
Auch wenn Schätzungen ergeben haben, dass ca. 15 von 100 Menschen im Laufe ihres Lebens mindestens einmal unter einer Depression leiden, begibt sich nur die Hälfte von ihnen in Behandlung! Dabei kann eine Depression gut therapiert werden. Deshalb nutzen auch Sie im Falle verdächtiger Symptome die Möglichkeit eines Arztbesuches und nehmen Sie gegebenenfalls professionelle Hilfe in Anspruch!
Quelle: Gesundheitsberichterstattung des Bundes;
Battegay, R. (1991). Depression – psychophysische u. soziale Dimension, Therapie (S. 11).