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Botenstoffe und Medikamente


Unser Gehirn besteht aus etwa 100 Milliarden Nervenzellen (Neuronen).

Für die Wahrnehmung unserer Umwelt, unseres Körpers, für die Steuerung unserer Bewegungsabläufe und für unser psychisches Erleben (Freude, Trauer, etc.) müssen die Nervenzellen normal funktionieren und geordnet zusammenarbeiten: Eine äußerst komplexe Aufgabe.

Jede Nervenzelle steht mit einer Vielzahl ande­rer Nervenzellen in Verbindung. Allerdings berühren sich die einzelnen Nervenzellen nicht direkt, vielmehr befindet sich zwischen zwei Nervenzellen jeweils ein kleiner Spalt (die so genannte Synapse, bzw. der synaptische Spalt).

Damit eine Information von einer Nervenzellen zur nächsten gelangt, muss sie mit Hilfe so genannter Botenstoffe (Transmitter) durch den synaptischen Spalt transportiert werden.

Jede Nervenzelle produziert ständig eine große Menge dieser Botenstoffe.
Aus verschiedenen Gründen kann es aber dazu kommen, dass im synaptischen Spalt nicht genügend Botenstoffe zur Verfügung stehen. 

 

Bei einem Mangel an Botenstoffen können die Informationen zwischen den einzelnen Nervenzellen nicht mehr ausreichend bzw. nicht mehr richtig weitergeleitet werden.

Es kommt also zu Übertragungsfehlern.

Diese können sich z. B. wie in Ihrem Fall/bei Ihrem Angehörigen mit Abgeschlagenheit, Schwunglosigkeit, Nervosität, Angst, grund­loser Traurigkeit, Schlafstörungen oder auch körperlichen Beschwerden bemerkbar machen.

Heute stehen Medikamente zur Verfügung, die diesen Mangel an Botenstoffen ausgleichen. Sie wirken derart auf die Nervenzellen ein, dass ausreichend Botenstoffe im synaptischen Spalt zur Verfügung stehen.

In der Folge funktioniert der Informationsfluss zwischen den Nervenzellen wieder und die vorliegenden Beschwerden klingen ab.

 

 

Lesen Sie bitte weiter auf den Seiten von:

Karl C. Mayer, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalyse

 

» Die medikamentöse Behandlung der Depression (Antidepressiva) «


Wichtige Tipps u. Hinweise zu Medikamenten

> Aber Achtung !!! <    > Ganz Wichtig !!! <

Bitte beachten Sie unbedingt, dass man sich Medikamente keinesfalls einfach selber verordnet, noch Dosierungen selber reduziert oder erhöht, bzw. Medikamente eigenverantwortlich gänzlich absetzt.

Besprechen Sie unbedingt jegliche von Ihnen gewünschte diesbezügliche Veränderung(en) mit Ihrem Fach- oder Hausarzt.


weiterführende, vertiefende und umfangreichere Informationen zum Thema:

Medikamente bei Depressionen

aber auch zu den Themen: 

  • Ist es empfehlenswert, dass jeder depressive Mensch Antidepressiva einnimmt?

  • Wie wirken Antidepressiva?

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  • Sind modernere Mittel besser als ältere Mittel?

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  • Welche Dosis ist die Richtige?

  • Wie lange kann eine Behandlung andauern?

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  • Arten von Antidepressiva

 

... finden Sie hier: 

Depressionen-Depression.net

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... Antwort(en) zur Anwendung von Homöopathie


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